Das Vorbewusste ist ein Begriff der Psychologie, insbesondere der Lehre von Sigmund Freud. Es bezeichnet jene Inhalte des Geistes, die sich nicht unmittelbar im Bewusstsein befinden, aber jederzeit ins Bewusstsein geholt werden können.
Zum Vorbewussten gehören beispielsweise:
Es bildet die Übergangszone zwischen Bewusstem und Unbewusstem.
Nach Freud besteht die Psyche aus:
Das Vorbewusste enthält Inhalte, die momentan nicht im Fokus stehen, aber durch Aufmerksamkeit wieder zugänglich werden.
Beispiel:
Du kennst deine Telefonnummer, denkst aber nicht ständig daran.
Sie befindet sich im Vorbewussten, bis du sie benötigst.
In symbolischer und spiritueller Betrachtung erscheint das Vorbewusste als:
Es ist jener Raum, in dem:
Es verbindet die klare Welt des Tagesbewusstseins mit den tieferen Schichten des Unbewussten.
Das Vorbewusste ist die Tür zwischen:
Es ist weder vollständig verborgen noch vollständig sichtbar.
In manchen meditativen Traditionen entspricht das Vorbewusste dem Bereich, aus dem:
auftauchen.
Es wird als Reservoir verstanden, in dem Erfahrungen gesammelt und für das Bewusstsein aufbereitet werden.
Element: Wasser
Symbole:
Qualitäten:
„Nicht alles, was verborgen ist, ist verloren.
Manches wartet nur an der Schwelle des Bewusstseins.“
Das Vorbewusste erinnert daran, dass zwischen klarem Wissen und tiefem Unbewusstem ein weiter Raum liegt – ein Raum voller Erinnerungen, Möglichkeiten und werdender Erkenntnis.
Vorbewusstes • Freud • Psyche • Erinnerung • Bewusstsein • Unbewusstes • Intuition • Innere Schwelle • Seelenspeicher