Advaita (Sanskrit: अद्वैत) bedeutet wörtlich:
Es ist eine der tiefgründigsten philosophischen und spirituellen Lehren Indiens und bildet den Kern des Advaita Vedanta, dessen bekanntester Vertreter Adi Shankara war.
Advaita lehrt, dass die scheinbare Trennung zwischen:
letztlich eine Illusion ist.
Nach Advaita existiert nur eine einzige absolute Wirklichkeit:
Brahman ist:
Das individuelle Selbst (Ātman) ist in seinem tiefsten Wesen nicht verschieden von Brahman.
Die berühmte Formel der Upanishaden lautet:
„Das bist Du.“
Advaita erklärt, dass der Mensch gewöhnlich in Māyā lebt:
Diese Trennung wird als scheinbar, nicht als letztgültig real betrachtet.
Advaita ist keine Glaubenslehre, sondern ein Weg der Erkenntnis:
Durch Selbsterforschung erkennt der Suchende:
Hinter allen Erfahrungen steht das:
das unverändert bleibt.
Klassische Wege des Advaita umfassen:
Besonders bekannt wurde die Frage des Weisen Ramana Maharshi:
Element: Äther
Symbole:
Die Welle erscheint als eigenständiges Wesen.
In Wahrheit ist sie:
So erscheint der Mensch getrennt, ist aber in seinem Wesen das eine Bewusstsein.
„Du suchst die Wahrheit, als wäre sie fern.
Doch der Suchende selbst ist das Gesuchte.“
Advaita lehrt, dass Erleuchtung nicht das Erreichen von etwas Neuem ist, sondern das Erkennen dessen, was immer schon gegenwärtig war.
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